Die Beförderungskosten zur Waldorfschule

Bei Schülern der freien Waldorfschule werden die Beförderungskosten nur insoweit übernommen, als sie bei der Fahrt zur jeweils nächstgelegenen Schule entstehen würden, und zwar unabhängig von der Schulart. Darin liegt kein Verstoß gegen das Gleichheitsgebot oder das Willkürverbot.

Mit dieser Begründung hat das Verwaltungsgericht Trier in dem hier vorliegenden Fall die Klage eines Elternpaares abgewiesen, die eine vollständige Kostenübernahme für die Fahrten ihrer Tochter zu einer Waldorfschule begehrt haben. Nachdem die Kläger die Übernahme der Fahrtkosten von ihrem Wohnort in der Eifel zum Besuch der Waldorfschule in Trier beantragt hatten, übernahm die beklagte Stadt die Schülerfahrtkosten zur nächstgelegenen Realschule Plus und lehnte den darüberhinausgehenden Antrag ab. Hiergegen klagten die Eltern vor dem Verwaltungsgericht Trier.

In seiner Entscheidung hat das Verwaltungsgericht Trier ausgeführt, dass bei Schülern öffentlicher Schulen, denen der Schulweg ohne Benutzung eines Verkehrsmittels nicht zumutbar sei, die Kosten der Beförderung zur nächstgelegenen Schule übernommen würden ...

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