Arbeitsunfall während Arbeitszeit

Das Landessozialgericht Berlin-Brandenburg hat mit Urteil vom 3. September 2013 (Az.: L 3 U 279/11) entschieden, dass es bei der Anerkennung eines während der Arbeit erlittenen Unfalls als Arbeitsunfall bei hinreichend bestehender Wahrscheinlichkeit ausreicht, dass der Versicherungsfall an den gesundheitlichen Einschränkungen maßgeblich schuld ist. Unerheblich sind mögliche sonstige Mitursachen.

Der Kläger war bei einem Landschaftsbau-Unternehmen als Vorarbeiter im Garten- und Landschaftsbau beschäftigt und wollte sich bei Baumpflanzungen auf einen Erdwall knien. Dabei rutschte er auf der feuchten Erde aus und verdrehte sich sein linkes Bein nach außen. Dieses grub sich in den Erdwall ein, so dass auch das linke Knie verdreht wurde. Die Folge davon waren eine Muskelzerrung und ein Meniskusriss sowie ein Erguss im Knie. Dies wurde auch bei der Behandlung und Operation in einer Klinik festgestellt.

Der beklagte Unfallversicherungs-Träger holte seinerseits ein Gutachten ein, wonach mit dem Versicherungsfall nur eine Gelegenheitsursache für die Knieverletzung und kein Grund für die Anerkennung eines Arbeitsunfalls vorliegen.

Der Kläger legte dagegen Widerspruch ein, der mit einem weiteren Gutachten abgewiesen wurde ...

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