Karussell-Unfall: Kind bekommt Schmerzensgeld

Stürzt ein Kind aus einem Karussell, weil der Sicherungsbügel nicht fest genug saß, trägt der Betreiber des Fahrgeschäfts eine Mitschuld. Das hat das Oberlandesgericht Oldenburg entschieden und sprach dem Kind ein Schmerzensgeld zu (Az. 1 U 110/13). Ein damals zwölfjähriger geistig behinderter Junge besuchte mit seinen Eltern einen Freizeitpark. Dort fuhr er ein Karussell, das im Park per Selbstbedienung gestartet wird. Es besteht aus einer Fahrgastkabine mit zwei Sitzplätzen, die im Kreis fährt und sich dabei überschlägt. Der Vater des Kindes schloss den Sicherungsbügel, ließ dabei aber etwas Platz zwischen dem Kind und dem Bügel. Hinter dem Sicherheitszaun startete er die Fahrt. Dabei rutsche der Junge aber unter dem Bügel heraus, sodass sein linkes Knie zwischen der Sicherung und der Wand eingeklemmt wurde und er sich schwer verletzte ...Zum vollständigen Artikel

Cookies helfen bei der Bereitstellung unserer Dienste. Durch die Nutzung erklären Sie sich mit der Cookie-Setzung einverstanden. Mehr OK