Kurzer steuerlicher Ratgeber für spanische Immobilien

Kurzer steuerlicher Ratgeber für im Ausland Lebende, die ihren Wohnsitz in Spanien aufgeben, aber trotzdem Eigentümer von spanischen Immobilien bleiben. Behalten Sie Ihre steuerlichen Verpflichtungen unter Ihrem neuen Status Quo als Nicht-Ortsansässiger (no residente) im Auge.

In diesem Artikel sollen kurz die steuerlichen Wirkungen für im spanischen Ausland wohnende Immobilienhalter aufgezeigt werden, unabhängig davon, ob die Immobilien selbst genutzt werden, ob sie zur Erzielung von Einkünften bestimmt sind oder ob sie letztendlich an Dritte verkauft werden.

Die Steuerpflicht knüpft bei natürlichen Personen an ihren Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthalt an. In vielen Fällen kann ein längerer Aufenthalt außerhalb von Spanien zum Verlust des Status als Anwohner (residente) und den damit verbundenen steuerlichen Vorteilen führen. Dies führt zu einer Reihe von Konsequenzen, die der vorliegende kurze Ratgeber behandelt.

Vornehmlich werden die Auswirkungen für Nicht-Ortsansässige auf die Einkommenssteuer, die Vermögenssteuer sowie die Erbschafts- und Schenkungssteuer dargestellt.

Der Inhalt des vorliegenden Artikels stützt sich auf das OECD-Musterabkommen zur Vermeidung von Doppelbesteuerung (DBA), da dieses Modell in Spanien am Häufigsten Verwendung findet. Das konkrete Doppelbesteuerungsabkommen zwischen Deutschland und Spanien muss zwar im Einzelnen immer verglichen werden, aber üblicherweise gibt es nur wenige Unterschiede zum Muster-DBA.

Die letzte Ratifikation des Doppelbesteuerungsabkommens zwischen Spanien und Deutschland datiert vom18.10.2012und löst das alte Abkommen von 1966 ab. Es wurden wichtige Änderungen eingeführt, die Auswirkungen auf die Immobilienhalterschaft durch Immobilienverwaltungsgesellschaften haben, die ebenfalls in diesem Artikel behandelt werden sollen ...

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