Arbeiten in der Glitzerwelt – Abercrombie & Fitch München wählt einen Betriebsrat

Wummernde Musik, schummriges Licht, süßlich-penetranter Geruch. Und dazwischen stehen sie halbnackt im Laden rum – die A&F-Boys. So heißen die männlichen Verkäufer der US-Modekette Abercrombie & Fitch (A&F) im Branchensprech. Gemeinsam haben sie vor allem ihr gutes Aussehen und ihre Waschbrettbäuche. Der Auftritt gehört zum Programm. Bei Teenies ist der Laden schon längere Zeit Kult. Was viele bei so dürftiger Garderobe übersehen: So wenig Kleidung wie sie tragen, so schutzlos erscheinen sie aus arbeitsrechtlicher Sicht. Den Mitarbeitern wird das Leben nicht leicht gemacht. Unser Blog berichtete schon zweimal über das Arbeiten für A&F: zum Beispiel hier (da ging es um Taschenkontrollen und Videoüberwachung) oder auch hier (Mitarbeiter duften eine Zeitlang nur in Begleitung auf’s Klo gehen). Alles nur Einzelfälle, ja vielleicht, aber man kann dabei von Außen ansatzweise erkennen, welche Einstellung das Unternehmen den Mitarbeitern gegenüber grundsätzlich an den Tag zu legen scheint ...

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