Der Hurricane ist vorbei – Aber man spürt ihn noch

von Rainer Pohlen

Es ist eher selten, glaube ich, dass (ehemalige) Berufsboxer eine Ehrendoktorwürde zugesprochen bekommen. Rubin “Hurricane” Carter, der in den 60er Jahren des vergangenen Jahrhunderts in den USA als Mittelgewichtsboxer bekannt war und immerhin einmal den damals amtierenden Weltmeister Emile Griffith in der ersten Runde ausgeknockt hat, war sogar zweimal mit der akademischen Würde ausgezeichnet worden. Nicht als Boxer, sondern als Bürgerrechtler, der sich von Toronto in Kanada aus mit großem Engagement für Menschen einsetzte, die unschuldig verurteilt wurden.

Rubin Carter 2011, Foto: Michael Borkson

Carter wusste, wovon er sprach, wenn er gegen Justizunrecht ankämpfte, hatte er doch selbst 19 Jahre lang unschuldig im Gefängnis gesessen ...

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  • Boxer und Bürgerrechtler: Rubin "Hurricane" Carter ist tot

    spiegel.de - 18 Leser, 69 Tweets - Sein Fall ging in die US-Geschichte ein, Bob Dylan schrieb einen Song darüber: Der US-Boxer Rubin "Hurricane" Carter saß 19 Jahre zu Unrecht im Gefängnis, verurteilt von einer rassistischen Justiz. Jetzt ist er im Alter von 76 Jahren gestorben.

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