Jedem EU-Bürger sein Bankkonto

Das Recht auf ein Basiskonto darf niemandem innerhalb der Europäischen Union aufgrund seiner Nationalität oder seines Wohnsitzes verwehrt werden.

Mit dieser Begründung hat das Europäische Parlament am 15. April 2014 das Recht auf ein Konto beschlossen. Der Gesetzesentwurf wurde mit 603 Stimmen zu 21 Gegenstimmen und 51 Enthaltungen angenommen. Die neuen Regelungen müssen noch von den Mitgliedstaaten verabschiedet werden, die dann 24 Monate Zeit haben, um sie in nationales Recht umzusetzen.

Inhalt[↑]

  • Das Basis-Girokonto
  • Zugang zum Basis-Girokonto
  • Tranparente Gebühreninformation
  • Einfacher Kontowechsel

Das Basis-Girokonto[↑]

Zukünftig soll jede Person, die legal in der EU ansässig ist, ein Konto eröffnen dürfen – auch wenn sie keinen festen Wohnsitz hat. Allerdings können die Mitgliedsstaaten einem Verbraucher, der in ihrem Hoheitsgebiet ein solches Konto eröffnen möchte, vorschreiben, sein echtes Interesse an solch einem Konto nachzuweisen. Diese Regelungen müssen dann aber dem Verbraucherschutz entsprechen und dürfen nicht mit zu großen Schwierigkeiten oder Belastungen verbunden sein.

Mit dem Konto wird den Kunden ermöglicht, Geld einzuzahlen, abzuheben und Überweisungen innerhalb der EU vorzunehmen. Dazu gehören auch Zahlungen, die mit Karte oder online getätigt werden. Kunden sollen in der Lage sein, eine unbegrenzte Anzahl solcher Leistungen kostenlos oder gegen eine angemessene Gebühr zu nutzen. Die Mitgliedsstaaten können selbst entscheiden, ob das Basiskonto auch Möglichkeiten zum Überziehen des Kontos bieten soll ...

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