Rezension Zivilrecht: Sachenrecht

von Dr. Benjamin Krenberger

Westermann, BGB-Sachenrecht, 12. Auflage, C.F. Müller 2012


Von David Eckner, London



Das Sachenrecht wird in der Juristenausbildung gefürchtet, echte Faszination erntet es vermutlich selten, sei es aufgrund seiner Komplexität oder seines weit verbreiteten Pathos. Als examensrelevanter Inhalt des Zivilrechts führt jedoch gerade in der Ausbildung kein Weg vorbei an den Grundlagen und Tiefen des Mobiliar- und Immobiliarsachenrechts, abgesehen von der praktischen Relevanz des Sachenrechts. Wie so häufig kann die Suche nach einem geeigneten und zugänglichen Lehrbuch zu einer Suche nach der Nadel im Heuhaufen werden. Diese Rezension will dieser Suche Abhilfe schaffen. Ihr liegt ein Klassiker zugrunde: „BGB-Sachenrecht“ von Prof. Dr. Harm Peter Westermann, emeritierter ordentlicher Professor an der Universität Tübingen und (Co-)Autor des großen Sachenrechtslehrbuchs (vgl. Westermann/Gursky/Eickmann, Sachenrecht, 8. Auflage 2011, C.F. Müller).


Das vorliegende, komprimierte Lehrbuch aus der Reihe „Schwerpunkte Pflichtfach“, ebenso herausgegeben bei C.F. Müller (Stichwort: „Jura auf den Punkt gebracht“), gehört zu den schlanksten Sachenrechtslehrbüchern, die gegenwärtig erhältlich sind. Auf weniger als dreihundert Seiten werden alle Schwerpunkte des Sachenrechts klausurnah erläutert und problemorientiert dargestellt. Neben einer umfassenden Einführung in die Bedeutung des Sachenrechts (vgl. S. 1 ff.), sind dies im Einzelnen: Eigentum und Besitz (Teil I, vgl. S. 26 ff.), Eigentumserwerb an beweglichen Sachen (Teil II, vgl. S. 54 ff.), Eigentümer-Besitzer-Verhältnis im Anspruchssystem (Teil III, vgl. S. 129 ff.), Liegenschaftsrecht (Teil IV, vgl. S. 155 ff.) und das Grundpfandrecht (Teil V, vgl. S. 232 ff.) ...

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