Kreativer Arbeitskampf: Flashmob-Streik nicht rechtswidrig

Ein Flashmob, den eine Gewerkschaft organisierte, hatte einen bestreikten Einzelhandelsbetrieb lahmgelegt. Den hielt der Handelsverband Berlin-Brandenburg aber im Arbeitskampf für rechtswidrig. Er scheiterte jedoch in allen gerichtlichen Instanzen – letztlich auch am Bundesverfassungsgericht (Az. 1 BvR 3185/09). Eine Gewerkschaft hatte 2007 ein Flugblatt verteilt, das um die Handynummer von Interessierten bat. Sie würden daraufhin über kurzfristige Aktionen informiert werden, an denen sie im Rahmen des Arbeitskampfes teilnehmen sollten. Dabei sollte man "in einer bestreikten Filiale, in der Streikbrecher arbeiten, gezielt einkaufen". Es wurde vorgeschlagen, lediglich Pfennigartikel zu kaufen oder volle Einkaufswägen im Kassenbereich stehen zu lassen, um so den Betrieb lahmzulegen. In einer Einzelhandelsfiliale fand der sogenannte Flashmob tatsächlich statt, an dem ca. 50 Personen beteiligt waren ...Zum vollständigen Artikel


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