Google kauft Drohnen-Hersteller – rechtliche Einschätzung

von Karsten Gulden

Der Datenkonzern Google übernimmt Titan Aerospace, einen Hersteller für solarbetriebene Flugdrohnen. Diese Drohnen, die noch in der Entwicklung sind, sollen mit Hilfe von Sonnenenergie angetrieben werden. Sie sollen bis zu fünf Jahre fliegen können, ohne landen zu müssen. Dabei sind sie in bis zu 20 Kilometern Höhe unterwegs. Über diesen Weg sollen auch die entlegensten Weltregionen mit einer schnellen Verbindung an das Internet angeschlossen werden. So erschließt man neue Geschäftsfelder. Allerdings gibt es bei der rechtlichen Bewertung dieser Drohnen eine Vielzahl von Aspekten zu beachten.

Aufgaben wie klassische Satelliten

Die Drohnen können die Aufgaben klassischer Satelliten zu wesentlich geringeren Kosten übernehmen. Also beispielsweise Echtzeitaufnahmen der Erde in hoher Auflösung anfertigen, über Sensoren Messungen der Atmosphäre durchführen, Wetter- und Erdbeobachtungen machen und Daten und Sprache übertragen.

Die Lösung aller Probleme?

Ein Unternehmenssprecher teilte mit, dass die Drohnen dabei helfen können, „Millionen von Menschen Internetzugang zu geben und andere Probleme zu lösen, unter anderem Katastrophenhilfe und Umweltzerstörung wie das Waldsterben.” Tatsächlich können die Drohnen eine schnelle Internetgeschwindigkeit von bis zu 1 Gigabit pro Sekunde durch spezielle Kommunikationssysteme gewährleisten. Konkretere Pläne verrät Google derzeit aber noch nicht. Hauptsächlich dürften die Funktionen aber für die eigenen Dienste wie Google Earth und Google Maps genutzt werden ...

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