Der Ikea-Effekt und Mediation

von Gerfried Braune

Kennen Sie den IKEA-Effekt? Nein? Ja? Der IKEA-Effekt beinhaltet, dass wir Dinge, die wir selbst zusammengebaut haben, als weit wertvoller betrachten als fertig gekaufte Sachen. Michael I. Norton ließ Probanden IKEA-Kommoden, Origamis oder LEGO-Konstruktionen zusammenbasteln. Die Probanden hielten die selbst geknaubten Sachen für weit wertvoller als die fertigen industriell gefertigten Möbel und Waren. Hierbei stellten Norton und seine Kollegen auch fest, dass der Effekt nur dann eintritt, wenn das Teil fertiggestellt ist. Ist es nur halbfertig oder wieder zerlegt, tritt kein Effekt auf (The IKEA effect: When labor leads to love). Je größer die Anstrengung ist, die die Probanden aufwenden mussten, desto höher der Wertzuwachs. Menschen, die sich der Aufgabe erst nicht gewachsen sahen und dann doch die Arbeit erfolgreich beendeten, waren besonders stolz auf ihr Werk ...

Zum vollständigen Artikel


Cookies helfen bei der Bereitstellung unserer Dienste. Durch die Nutzung erklären Sie sich mit der Cookie-Setzung einverstanden. Mehr OK