Kommentar: Der Weltklimarat ist Teil des Weltklimaproblems

von Dr. Peter Nagel

Sehr geehrte Leserinnen und Leser!


Die halbherzigen Lösungsvorschläge des Weltklimarates (IPCC) führen die Welt in eine immer stärkere Erderwärmung. Sie halten sich mit Fracking, CCS, Atomenergie und effizienter Erdöl- und Erdgasnutzung innerhalb der fossil-atomaren Energiewirtschaft auf, anstatt konsequent und kompromisslos den Umstieg auf 100% Erneuerbare Energien und eine Biokohlenwirtschaft vorzuschlagen, die zu einer globalen Abkühlung statt weiterer Aufheizung auf zwei Grad Celsius führen kann. Wie bereits in der Vergangenheit ignoriert der Weltklimarat die steile Wachstumsrealität und rasante Kostensenkungsdynamik der Erneuerbaren Energien.


Die Analysen des Weltklimarates über die Dramatik der Erderwärmung sind wichtig und unverzichtbar für die Welt. Die Vorschläge zur Verhinderung sind aber unzulänglich, halbherzig und in vielen Bereichen sogar kontraproduktiv. Offensichtlich ist, dass die Regierungen der 120 Staaten, die den Weltklimarat kontrollieren, einen konsequenten Maßnahmenkatalog für wirksamen Klimaschutz, wie eine weltweite Nullemissionswirtschaft mit Erneuerbaren Energien, Erneuerbarer Chemie, Nullemissionsverkehr und einer Landwirtschaft auf der Basis einer Biokohlenwirtschaft, statt Pestiziden und Mineraldünger, verhindern. Zu sehr gehen ja diese Maßnahmen in Richtung einer dezentralen regionalen Kreislaufwirtschaft, mit Verdiensten für Milliarden von Menschen, zu Lasten der Großkonzerne der fossilen und atomaren Wirtschaft.


Klimaschutz ist keine Kostenbelastung


So kommt es auch, dass immer noch der prinzipiell untaugliche Emissionshandel in den Mittelpunkt der Maßnahmen gerückt wird, anstelle einer Kohlenstoffsteuer und der Abschaffung aller fossil-atomaren Subventionen, Forschungsunterstützungen und anderer wirtschaftlicher Förderungen das Wort zu reden ...

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