Berufszusatz “diplomiert” ohne Hochschuldiplom wettbewerbskonform?

Der Bundesgerichtshof hatte die Frage zu entscheiden, ob sich eine Legasthenie- und Dyskalkulie-Trainerin als “diplomiert” bezeichnen darf, auch wenn sie kein entsprechendes Hochschuldiplom erworben hat, oder ob der Verkehr durch diesen Zusatz getäuscht wird.

Eine im Bereich der pädagogischen Weiterbildung tätige Trainerin verwendete die Bezeichnung “Diplomierte Legasthenie- und Dyskalkulie-Trainerin. Einen Hochschulabschluss hatte die Trainerin nicht. Ein Wettbewerber sah darin einen Verstoß, da sie dem Verkehr durch den Zusatz “diplomiert” in gleicher Weise wie durch die Bezeichnung “Dipl. Legasthenie- und Dyskalkulie-Trainerin” darüber täusche, dass sie bzw. eine für sie tätige Person über einen entsprechenden akademischen Abschluss verfügt. Dies nahmen auch die Vorinstanzen an und haben die Trainerin entsprechend zur Unterlassung verurteilt.

Entscheidung des Gerichts

Die hiergegen gerichtete Revision beim BGH hatte Erfolg ...

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