Bezeichnung als Verurteilungsbegleiter wäre noch höflich

von Mirko Laudon

Das Wiederaufnahmeverfahren im „Fall Peggy“ zugunsten des Verurteilten Ulvi K. hat in dieser Woche vor dem Landgericht Bayreuth begonnen. Bisher kaum öffentlich diskutiert wurde allerdings die Rolle des damaligen Verteidigers im Verfahren 2003/2004 vor dem Landgericht Hof.

Verurteilungsbegleiter und seine Beistandspflicht

Am zweiten Verhandlungstag sagte gestern der Leitende Beamte der damals gebildeten „SoKo Peggy“ aus und hatte interessante Details zur Vernehmungsatmosphäre zu berichten: „Der Einzige, der ihn (gemeint ist Ulvi K.) bei den Verhörterminen angeschrien hat, war sein eigener Rechtsanwalt“. Wenn sich tatsächlich bewahrheiten sollte, was eine große Tageszeitung über dessen Zeugenaussage schreibt – und das sage ich deshalb mit aller gebotenen Vorsicht – wäre die Bezeichnung als Verurteilungsbegleiter noch die höflichste, die man finden könnte ...

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