Beschädigte Wohnungstür bei fraglicher Entwendung

Das Oberlandesgericht (OLG) Naumburg hat mit Urteil vom 24. Januar 2013 entschieden (Az.: 4 U 99/11), dass der Versicherer für die Beschädigung der Eingangstür wegen eines versuchten Einbruchsdiebstahl einstandspflichtig sein kann, wenn nach einem behaupteten Einbruchsdiebstahl das Opfer ihrem Hausratversicherer gegenüber den Beweis schuldig blieb, welche konkreten Gegenstände und dass überhaupt etwas entwendet wurde.

Im zugrunde liegenden Fall hatte die Klägerin bei dem beklagten Versicherer eine Hausratversicherung abgeschlossen. Sie behauptete, dass unbekannte Täter Mitte Juni 2010 die Eingangstür ihrer Wohnung aufgebrochen und anschließend Bargeld in Höhe von 4.550 Euro sowie Schmuck, Münzen und weitere wertvolle Gegenstände im Gesamtwert von rund 20.000 Euro gestohlen hatten. Die Klägerin blieb einen Nachweis, dass die als gestohlenen gemeldeten Sachen sowie das Bargeld jemals vorhanden waren, jedoch schuldig bleiben. Ein von ihr benannter Zeuge verstrickte sich derart in Widersprüche, dass letztlich auch für die von ihr angerufenen Gerichte unklar blieb, ob und wenn ja welche Gegenstände gestohlen wurden ...

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