Rezension Zivilrecht: IT-Recht

von Dr. Benjamin Krenberger

Schmidl, IT-Recht von A – Z, 2. Auflage, C.H. Beck 2014


Von Ref. iur. Arian Nazari-Khanachayi, Frankfurt a.M.



Der Begriff des IT-Rechts wird vornehmlich mit solchen Rechtsgebieten in Verbindung gebracht, die speziellen Bezug zu informationstechnischen Systemen aufweisen. Ein Befragter würde auf die Frage, welche Rechtsgebiete dies seien, spontan an das Telekommunikations-, Datenschutz- oder vielleicht auch an das Urheberrecht denken (vgl. auch Schmidl, Vorwort). Doch wir leben heute – um es mit den Worten des europäischen Gesetzgebers zu sagen (vgl. etwa die RL 2001/29/EG des Europäischen Parlaments und des Rates zur Harmonisierung bestimmter Aspekte des Urheberrechts und der verwandten Schutzrechte in der Informationsgesellschaft [Hervorhebung vom Verf.]) – in einer Informationsgesellschaft und das Recht muss den sich hierdurch stellenden Herausforderungen auf allen Gebieten stellen und sie soweit möglich meistern (siehe für ein Beispiel einer solchen Herausforderung Nazari-Khanachayi, JA 2010, 761 ff.). Insofern muss jeder Jurist im Stande sein, grundlegende „technische“ Begriffe im richtigen Kontext verorten und verstehen zu können. Daher ist das Werk von Prof. Dr. Michael Schmidl, Fachanwalt für IT-Recht in einer internationalen Anwaltskanzlei in München und Honorarprofessor an der Universität Augsburg, äußerst begrüßenswert.


Schmidl liefert auf 300 Seiten eine Auflistung von IT-Fachbegriffen. Dabei ist werden die Begriffe nicht statisch, sondern dynamisch präsentiert. D.h., im Rahmen der Erklärung eines Begriffes werden zwar weitere Fachbegriffe verwandt, jedoch werden diese mittels eines besonderen Zeichens für einen Intraverweis (scil. →) kenntlich gemacht und der Leser kann die jeweiligen Begriffe nachschlagen ...

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