Keiner Kritik zugängliches Urteil

Es gibt Urteile, die durch die Rechtsmittelinstanz aufgehoben werden müssen, weil das Recht unrichtig angewendet wurde. Es gibt auch Urteile, die sich einer solchen Überprüfung gar nicht erst erschliessen. Sie werden dann vom Bundesgericht wegen Verletzung der Begründungspflicht kassiert. Jüngstes Beispiel ist in BGer 6B_932/2013 vom 31.03.2014 nachzulesen, das für die Vorinstanz nicht eben schmeichelhaft ausfällt:

Während die erste Instanz sich mit den Vorbringen des Beschwerdeführers auseinandersetzte, sämtliche Aussagen eingehend würdigte und schliesslich den angeklagten Sachverhalt als erstellt erachtete (…), geht die Vorinstanz darüber hinweg. Eine eigentliche Beweiswürdigung zum zeitlichen Ablauf der Auseinandersetzung findet nicht statt. Auch verweist sie diesbezüglich nicht auf die erstinstanzlichen Ausführungen (Art. 82 Abs. 4 StPO; siehe Urteil S. 15 E. 2.2.3 ...

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