IT-Lösungen für intelligente Messsysteme: Von der Zähler-fernauslesung zum Meter-Data-Management – Was kommt, was bleibt?

Bei Neubauten und größeren Renovierungen müssen intelligente Messsysteme eingebaut werden, wenn mehr als 6.000 kWh pro Jahr verbraucht bzw. mehr als 7 kW eingespeist werden. Das ist längst beschlossene Sache (wir berichteten). Verzögert wird der flächendeckende Rollout derzeit lediglich dadurch, dass die technischen Mindestanforderungen noch fehlen – genauer die Messsystemverordnung (MSysV), denn die beiden Schutzprofile SMGW (BSI-CC-PP-0073 V1.2) und Sicherheitsmodul (BSI-CC-PP-0077 V1.0) sowie die technische Richtlinie TR-03109 (V1.0) sind bereits veröffentlicht. Mit der Verabschiedung der MSysV fällt der Startschuss für den Einbau von intelligenten Messsystemen.

Am Markt gibt es bereits eine Vielzahl unterschiedlichster Hardware-Lösungen in Form von elektronischen Messeinrichtungen und den dazugehörigen Gateways, die lediglich auf ihre Zertifizierung warten. Doch auch für die IT-Landschaft von Energieversorgungsunternehmen stehen Veränderungen an. Viele Hersteller drängen mit neuen, modularen Meter-Data-Management-Systemen (MDM) in den Markt. Doch welche Komponenten eines MDM werden überhaupt benötigt? Und haben die klassischen Zählerfernauslese- (ZFA) und Energie-Daten-Management-Systeme (EDM) ausgedient oder gibt es Möglichkeiten diese Systeme zu erweitern und weiter zu betreiben?

Drei wesentliche Komponenten sind unserer Meinung nach für den erfolgreichen Betrieb einer IT-Lösung für intelligente Messsysteme erforderlich ...

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