Tipps zum Kauf eines gebrauchten Motorrads Teil 2: Kauf beim Händler “im Kundenauftrag”

In Teil 1 berichteten wir über die Gewährleistung und Garantie beim Gebrauchtmotorradkauf vom Händler. In diesem Beitrag geht es um einen Händlerverkauf “im Kundenauftrag”.

Ein fiktiver Fall:

Das Motorrad wird von einem Händler im Internet auf dessen Webseite oder in dessen Händlerbereich einer Gebrauchtfahrzeugplattform angeboten mit dem Zusatz: “Verkauf im Kundenauftrag”

Was bedeutet dies? Worin liegt der Unterschied zum “normalen” Kauf beim Händler?

In Teil 1 haben wir berichtet, dass Händler beim Verkauf eines gebrauchten Motorrads an privat (Verbrauchsgüterkauf) die gesetzlichen Gewährleistungsansprüche für Sachmängel, welche normalerweise 2 Jahre umfassen, nicht völlig ausschließen, sondern nur auf 1 Jahr reduzieren können.

Bei einem Verkauf von “Privat an Privat” ist das anders; dort kann der -private- Verkäufer die Gewährleistungsansprüche für Sachmängel völlig ausschließen.

Verkauft nun ein Händler nachvollziehbar ein Fahrzeug “im Kundenauftrag”, dann könnte dies ein sog. “Agenturgeschäft” sein mit der Konsequenz, dass dann ebenfalls ein kompletter Gewährleistungsausschluß für Sachmängel wirksam vom Händler im Vertrag vereinbart werden kann.

Dessen sollte sich ein Gebrauchtfahrzeugkäufer bewußt sein, bevor er sich zum Vertragsschluß entscheidet ...

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