Verwirkung des Anspruchs von natürlichen Personen auf Rückerstattung der Verrechnungssteuer

Die Eidgenössischen Steuerverwaltung (ESTV) hat kürzlich das Kreisschreiben Nr. 40 publiziert, welches die Praxis bezüglich der Verwirkung des Anspruchs natürlicher Personen auf Rückerstattung der Verrechnungssteuer gemäss Art. 23 VStG teilweise ändert. Das Kreisschreiben setzt dabei die aktuellste bundesgerichtliche Rechtsprechung um (vgl. 2C_95/2011 und 2C_80/2012).


Die teilweise geänderte Praxis führt zu einer Verschärfung der Rückerstattungspraxis und verhindert, dass steuerpflichtige Personen in bestimmten Situationen ohne ordnungsmässige Deklaration in den Genuss der Rückerstattung der Verrechnungssteuer gelangen können. Das neue Kreisschreiben ersetzt sodann auch die diesbezüglichen älteren Publikationen der ESTV.


Der gesetzliche Text hält fest:

Wer mit der Verrechnungssteuer belastete Einkünfte oder Vermögen, woraus solche Einkünfte fliessen, entgegen gesetzlicher Vorschrift der zuständigen Steuerbehörde nicht angibt, verwirkt den Anspruch auf Rückerstattung der von diesen Einkünften abgezogenen Verrechnungssteuer ...

Zum vollständigen Artikel

Cookies helfen bei der Bereitstellung unserer Dienste. Durch die Nutzung erklären Sie sich mit der Cookie-Setzung einverstanden. Mehr OK