Rewe distanziert sich von Praktikanten-Ausbeutung und trennt sich von Marktleiter

von Markus Stoffels

Im letzten Blog-Beitrag (vom 31.3.2014) war über den Fall eines Bochumer Rewe-Marktes berichtet worden, der eine Praktikantin acht Monate ohne Gehalt hat arbeiten lassen und vom Bochumer Arbeitsgericht zu einer Gehaltsnachzahlung von über 17.000 Euro verurteilt worden ist. Schon nach dem Urteil hat Rewe angekündigt, Konsequenzen aus diesem Vorfall zu ziehen. Dies hat Rewe nun getan. Wie Spiegel-Online berichtet, hat sich Rewe von dem verantwortlichen Marktbetreiber getrennt. „Es gibt in der Rewe-Group keinen Platz für Verstöße gegen Gesetze und soziale Standards“, erklärte Martin Brüning, der Sprecher der Handelskette. Das Gebaren verstoße gegen die „genossenschaftlichen Grundwerte“, die „sowohl für Mitarbeiter als auch für Kaufleute“ Geltung hätten. Nach Rewe-Angaben hatte der selbständige Kaufmann einen Partnermarkt, also eine selbständig geführte Filiale, betrieben ...

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