Kuckuckskinder: Kassiert das BVerfG evtl. die Verpflichtung der Mutter, Auskunft über die Identität des wahren Vaters zu geben?

von Gerhard Kaßing
Die Parteien führten eine "lockere Beziehung", was jedoch den Eintritt einer Schwangerschaft nicht verhinderte. Bevor das Kind zur Welt kam, heirateten die Parteien im Oktober 1991. Das Kind wurde dadurch ehelich. 1995 wurde die Ehe geschieden.
Anfang 2011 wurde auf Antrag des Vaters im Vaterschaftsanfechtungsverfahren durch das Familiengericht rechtskräftig festgestellt, dass er nicht der Vater der Tochter der Beschwerdeführerin sei. Da er während der Zeit der rechtlichen Vaterschaft zumindest zeitweise für den Unterhalt des Kindes aufgekommen war, beabsichtigt er nun, gegen den leiblichen Vater Regressansprüche geltend zu machen (vgl. § BGB § 1607 Abs. BGB § 1607 Absatz 3 BGB). Im Oktober 2012 forderte er die Mutter auf mitzuteilen, wer der leibliche Vater ihrer Tochter sei. Nachdem die Mutter dies ablehnte, nahm der Vater sie im vorliegenden Ausgangsverfahren auf Auskunft in Anspruch ...Zum vollständigen Artikel


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