Rezension Zivilrecht: Handbuch des Kaufrechts

von Dr. Benjamin Krenberger

Eckert / Maifeld / Matthiessen, Handbuch des Kaufrechts, 2. Auflage, C.H. Beck 2014


Von stud. iur. Andreas Seidel, Göttingen



„In dem nun in der zweiten Auflage erschienenen Handbuch des Kaufrechts werden alle für Kaufverträge relevanten Bereiche praxisorientiert dargestellt.“


Mit diesem hehren Ziel beginnt das von Prof. Dr. Eckert, Vors. RiOLG Dr. Maifeld und RA Dr. Matthiessen geschriebene Handbuch des Kaufrechts. Die drei Autoren stellen somit einen nicht schwer erkennbaren Querschnitt durch die juristischen Berufe im Spannungsfeld zwischen Praxis und Wissenschaft dar. Die Gesamtausrichtung strebt jedoch vor allem eine hohe Praxistauglichkeit an. So wurde sorgfältig die Rechtsprechung ausgewertet und im Fußnotenapparat aufbereitet. Das soll aber nicht heißen, dass kein Bezug zu wissenschaftlichen Beiträgen in Kommentaren, Monographien, Beiträgen etc. genommen wurde. So wundert es nicht, dass der eben angesprochene Fußnotenapparat sehr umfangreich ist und ein weiteres Studium oder Recherche sowohl mit Hilfe von Klassikern als auch durch weniger bekannte Stimmen leicht gemacht wird. Auch stellen das große und ausführliche Sachverzeichnis und die detaillierte Inhaltsübersicht ein Beispiel für dasjenige „runde“ Bild dar, welches man beim Nutzen dieses Handbuchs bekommt.


Die Struktur dieses Werkes ist wohlüberlegt und bildet ein einheitliches Bild. Nach einer kurzen Übersicht zum Kaufrecht in den verschiedenen Schichten des Rechtssystems wie etwa dem Kaufrecht nach dem BGB, den Besonderheiten des Handelskaufes oder dem internationalen Kaufrecht – angefangen bei den Regelungen des IPR über die Rom I-VO und das UN-Kaufrecht bis hin zum Vorschlag über das Gemeinsame Europäische Kaufrecht – geht es ab Seite 17 in medias res.


Dabei folgt der Aufbau der nachfolgenden Kapitel dem stets selben Muster ...

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