LG München: Online-Verträge müssen auch online gekündigt werden können

Das Landgericht (LG) München hat entschieden, dass Unternehmen, die neue Kunden über das Internet gewinnen, ihnen auch das Recht zur Online-Kündigung einräumen müssen. Ein in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen enthaltener Zwang, das Vertragsverhältnis nur schriftlich, also via Brief oder Fax auflösen zu können, sei ungültig. Die Beklagte, eine Online-Partnervermittlung, hatte in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen festgelegt, es bedürfe zu einer wirksamen Kündigung der Schriftform und der Angabe von Benutzernamen, Kundennummer, Transaktions- bzw. Vorgangsnummer. Der Verbraucherzentrale Bundesverband sah darin eine ungemessene Erschwerung der Kündigung von Online-Verträgen und hatte deswegen im Februar dieses Jahres Klage eingereicht.

Dieser Auffassung hat sich das Gericht nun angeschlossen ...

Zum vollständigen Artikel


Cookies helfen bei der Bereitstellung unserer Dienste. Durch die Nutzung erklären Sie sich mit der Cookie-Setzung einverstanden. Mehr OK