Smart Home – eine Lücke in der häuslichen Integrität?

von Laurin Stammler

„Nix als Frühling im Kopf? – RWE SmartHome steuert Ihr Zuhause fast allein.“

Solche oder ähnliche Werbesprüche werden von den Unternehmen, die sich auf die Vernetzung des eigenen Refugiums spezialisiert haben, herangezogen, um für Ihre Produkte zu werben. RWE ist hierbei neben der Deutschen Telekom und einem kleinen Unternehmen namens Tado eines der führenden Unternehmen dieser Branche.

Aufsehen erweckte hierbei kürzlich insbesondere der Kauf der Firma NEST Labs Inc. durch Google Anfang dieses Jahres, wobei sich Google die Beteiligung an dem aufstrebenden Sektor gerne 3 Milliarden Dollar kosten ließ. Nest ist hierbei ein Hersteller vernetzter Thermostate sowie Rauchmelder. Fraglich ist dabei insbesondere, welche Intentionen Google mit diesem Kauf verfolgt: Möglich erscheint auch speziell die Überwachung intimer Lebensbereiche durch den Megakonzern. Sorge bereitet deshalb die Opportunität, dass alsbald Haushalte, die via Nest-Produkte automatisiert wurden, von Google überwacht werden könnten, indem persönliche Verbraucherdaten an Google weitergeleitet würden.

Abgesehen von den Gefahren, die durch den Kauf durch Google erwachsen könnten, bestehen natürlich generell ebenfalls in dem Falle der Automatisierung eines Hauses durch andere Anbieter erhebliche Gefahren.

Das Smart Home sammelt grundsätzlich Informationen über die Lebensführung der hier lebenden Personen: so werden beispielsweise konkrete Daten bezüglich des Wasser- & Stromverbrauches erhoben, welche automatisch Rückschlüsse auf die An-sowie Abwesenheitszeiten der Bewohner als auch auf den konkreten Tagesablauf dieser erlauben ...

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