NSA sammelte über 300 Dokumente über Bundeskanzlerin Merkel

Es vergeht nahezu kein Tag, an denen keine neuen Enthüllungen über geheime Datensammlungen und Auswertungen des US-Geheimdienstes NSA ans Tageslicht kommen. Da verwundert wahrscheinlich auch niemanden mehr, dass aus Dokumenten von Edward Snowden hervorgeht, dass der Überwachungsapparat NSA mehr als 300 Dokumente über die Bundeskanzlerin Angela Merkel angefertigt hat.

Was war passiert?

Wie Spiegel Online berichtet, hat die NSA weit mehr als 300 Berichte über die Bundeskanzlerin in einer speziellen Datenbank für Staats- und Regierungschefs erfasst und gespeichert. Diese Informationen gehen aus einem geheimen NSA-Dokument hervor. In dieser Liste sollen 122 überwachte Staats- und Regierungsschefs enthalten sein, alphabetisch sortiert. Woher die Daten stammen lässt sich nur schwer aus dem Dokument konstruieren. Als Quelle wird unter anderem die SigInt-Datenbank “Marina” genannt, die abgeschöpfte Kommunikationsmetadaten aus aller Welt enthält.

Kanzlerin als eindeutiges Spionageziel?

Das Dokument und die offenbar genutzte Datenbank belegen weiter, dass Informationen über Zielpersonen gesammelt werden sollen, die mit übrigen Mitteln nur schwer auffindbar sind. Bekräftigt wird dieser Umstand damit, dass ein Bericht der Abteilung “Special Sources Operations” vom März 2013 Deutschland als Spionageziel ausmacht ...

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  • Überwachungsskandal: NSA speicherte mehr als 300 Berichte über Merkel

    spiegel.de - 10 Leser - Der US-Geheimdienst NSA hat nach SPIEGEL-Informationen mehr als 300 Berichte über Angela Merkel erfasst. Die Kanzlerin ist gespeichert in einer Sonderdatenbank für Staats- und Regierungschefs. Für die Bundesanwaltschaft könnten die Dokumente nun ein entscheidendes Beweisstück sein.

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