Urheberrecht: Im Schatten der Zauberer …


Nunmehr gewann der amerikanischer Zauberkünster Teller einen Plagiatsprozess gegen einen belgischen Kollegen, der sich von Tellers von Teller hatte “Shadows” inspirieren lassen, sich bei seiner Hommage jedoch dabei “dem Original mit großem Respekt genähert” hatte, wie man so sagt.

Der Leistungsschutz in der Zauberkunst ist ein bisschen komplizierter als sonst, weil anders als etwa im Urheberrecht das Trickgeheimnis selbst ja gerade nicht wahrgenommen werden soll, sondern nur der Effekt, wobei die Illusion häufig nur im Kopf entsteht.

Geistiger Diebstahl ist bei den Zauberkünstlern ein beliebtes Gesprächsthema. So versuchte um die Jahrhundertwende der US-Illusionist Harry Kellar, das Geheimnis der schwebenden Jungfrau zu stehlen, das der Londoner Magier John Maskelyne entwickelt hatte ...

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