LAG Düsseldorf: Mitbringen des Hundes an den Arbeitsplatz kann vom Arbeitgeber untersagt werden +++ auch nachträglich aus sachlichen Gründen

Rechtsanwalt Bodem, Fachanwalt Arbeitsrecht Berlin

1. Dem Arbeitgeber steht im Rahmen des Direktionsrechts zu, die Bedingungen, unter denen Arbeit zu leisten ist, festzulegen.
2. Hierzu gehört auch, ob und unter welchen Bedingungen ein Hund mit ins Büro gebracht werden darf.
3. Eine zunächst zu Gunsten der Arbeitnehmerin ausgeübte Direktion darf der Arbeitgeber ändern, wenn es dafür sachliche Gründe gibt.

…. ein Fall aus einer Werbeagentur, natürlich

Mitteilung des LAG: “Aufgrund der Beweisaufnahme, die das Arbeitsgericht durchgeführt hatte, stand für die Kammer fest, dass von der Hündin der Klägerin Störungen des Arbeitsablaufs ausgingen und andere Kollegen sich subjektiv bedroht und gestört fühlten. Diese Feststellungen des Arbeitsgerichts hat die Klägerin mit der Berufung nicht zu Fall gebracht. Aber auch dann, wenn die Arbeitgeberin der Klägerin zunächst schlüssig zugesagt haben sollte, den Hund mit in das Büro bringen zu dürfen, hätte diese Zusage sachlogisch unter dem Vorbehalt gestanden, dass andere Mitarbeiter und die Arbeitsabläufe dadurch nicht gestört werden ...

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