17.000 € Nachzahlung für “unentgeltliche” Arbeit

von Anja Gotsche

Das Arbeitsgericht Bochum hat einer Praktikantin 17.ooo € nachträgliche Vergütung zugesprochen, die ihr Arbeitgeber (REWE) nun nachzahlen muss. Die Praktikantin arbeitete monatelang umsonst bei dem REWE-Markt, angetrieben von der Hoffnung auf einen Ausbildungsplatz.

Das Arbeitsgericht Bochum hat nun entschieden, dass die Praktikantin für ihre Arbeitsleistung die sog. übliche Vergütung verlangen kann.

Arbeitsgericht Bochum Az: 2 Ca 1482/13

Hintergrund dieser Rechtsprechung sind die folgenden Grundsätze:

Ob und inwieweit die geltend gemachte übliche Vergütung nachzuzahlen ist, richtet sich – unabhängig von der Vertragsbezeichnung – nach den tatsächlichen Gegebenheiten der Vertragsdurchführung. Nur wenn der/die Beschäftigte als Arbeitnehmer einzuordnen ist, muss die übliche Vergütung gezahlt bzw. nachgezahlt werden ...

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