Französisches Sozialversicherungsrecht – Neues Gesetz über die Rente in Frankreich

Das Gesetz n° 2014-10 vom 20. Januar 2014 über die Reform der französischen Rente wurde am 21. Januar 2014 veröffentlicht.

Diese Veröffentlichung folgt auf eine Entscheidung des französischen Verfassungsgerichts (Conseil Constitutionnel) vom 13. Januar 2014, das über die Verfassungsmäßigkeit der umstrittenen Vorschriften dieses Gesetzes entschieden hat.

Das neue französische Gesetz führt ab dem 1. Januar 2015 im französischen Rentenrecht ein persönliches Konto zur Prävention von besonders schweren Arbeitsbedingungen („compte personnel de prévention de la pénibilité“) ein. Dabei sind die Bedingungen der Eröffnung eines solchen Kontos, der Umsetzung sowie der Definition der besonders schweren Arbeitsbedingungen noch in einer Verordnung zu bestimmen.

Ab dem 1. Januar 2015 wird somit für alle Arbeitnehmer, die in Frankreich Rentenbeiträge leisten und besonders schweren Arbeitsbedingungen ausgesetzt sind, die über das von der Verordnung vorgesehene Maß hinausgehen, ein persönliches Konto zur Prävention der Beschwerlichkeit eingerichtet. Dieses Konto ermöglicht den betroffenen Arbeitnehmern im Laufe ihrer Berufslaufbahn Rentenpunkte zu sammeln.

Rentenpunkte zur Finanzierung von Leistungen

Die erworbenen Rentenpunkte ermöglichen es, unterschiedliche Leistungen zugunsten des Kontoinhabers zu finanzieren, wie zum Beispiel:

  • eine Berufsfortbildung, die es ermöglicht eine Anstellung zu finden, die gar nicht, oder zumindest weniger, der Beschwerlichkeit ausgesetzt ist,
  • eine Teilzeitstelle,
  • die Erhöhung der Rentenversicherungsbeiträge, die es ermöglicht, vorzeitig in Rente zu gehen.

Ein französischer Fonds zur Finanzierung der Kosten dieser persönlichen Konten zur Prävention von besonders schweren Arbeitsbedingungen soll eingerichtet werden ...

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