Der Bebauungsplan für den “Ilmenau Garten”

Auch wenn die durch die Umsetzung eines Bebauungsplans zusätzliche Lärmzunahme akustisch nicht wahrnehmbar ist, sind bei der Abwägung auch geringfügige zusätzliche Belastungen ausreichend zu berücksichtigen, wenn die Lärmbelastung bereits jetzt oberhalb der Schwellenwerte für eine Gesundheitsgefährdung liegt.

So das Niedersächsische Oberverwaltungsgericht in dem hier vorliegenden Eilantrag gegen den Bebauungsplan Nr. 100 “An der Wittenberger Bahn” der Stadt Lüneburg. Der Plan ist die Grundlage für die Errichtung des Wohnviertels “Ilmenau Garten”, das südlich des Bahnhofs zwischen den Bahngleisen im Osten und der Ilmenau im Westen auf einem langgestreckten Brachgelände verwirklicht werden soll. Er sieht zur Bahn hin mehrere Riegel aus dreistöckigen Wohngebäuden vor, die den Rest des Plangebiets vom Bahnlärm abschirmen sollen. Dagegen haben sich die Antragsteller gewandt ...

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