Sachbeschädigung, § 303 StGB

von Jesko Baumhöfener

Während eines Karnevalsumzugs durch randalierende Personen verursachte Schäden haftet der Veranstalter grundsätzlich nicht. Dazu ist es nicht einmal nötig, dass der Veranstalter im Vorfeld geeignete Sicherheitsvorkehrungen gegen Sachbeschädigungen vornimmt. So entschied das Amtsgericht Köln, nachdem zwei PKW während des „Kölner Geisterzugs" zerbeult und zerkratzt wurden, Az: 111 C 422/97.

Als Teilnehmer eines Karnevalsumzugs kümmert man sich am Besten rechtzeitig um gute Plätze oder reiht sich dementsprechend hinter die anderen Teilnehmer ein. Oder man nutzt in der Nähe parkende Fahrzeuge als Tribünenplatz beziehungsweise klettert über die Hindernisse hinweg, um den Anschluss an die anderen Teilnehmer nicht zu verlieren, selbst wenn dies eine vorsätzliche Sachbeschädigung gemäß § 303 StGB bedeutet. So trug es sich vor einigen Jahren beim „Kölner Geisterzug" zu ...

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