Die Reputation vor Gericht retten: Litigation PR

Die Gerichtsprozesse um Uli Hoeneß, Jörg Kachelmann, Klaus Zumwinkel und Josef Ackermann zeigen es: Neben den rechtlichen Folgen hat ein derartiges Verfahren immer Auswirkungen auf Wahrnehmung und Image des oder der Angeklagten. Neben Prominenten sind es Unternehmen, deren Verfahren öffentlich werden. Daraus ergibt sich die Gefahr, dass „etwas“ in der öffentlichen Wahrnehmung hängen bleibt. Und das ist nicht immer positiv. Gründe für einen Prozess Ein Unternehmen kann aus unterschiedlichen Gründen vor Gericht landen. Mal kann es das eigene fehlerhafte Produkt sein, mal wirtschaftliche Fehler, wie zum Beispiel des Einsatzes von schwarzen Kassen, oder auch Unfälle von Mitarbeitern mit Bezug zur Natur. Extern kommt es öfter dazu, dass Nicht-Regierungsorganisationen Anklage erheben. Oftmals findet sich das Unternehmen dann in einer Defensiv-Position wieder und ist von der aktiven Kommunikation der Gegenseite überrascht. Ziele der Litigation PR Die Litigation PR hat das Ziel, hier ein Gegengewicht zu schaffen. Sie hilft, die eigene Sichtweise gegenüber den Medien und der Öffentlichkeit darzustellen und zu begründen. Es geht darum, eine einseitige Berichterstattung der Gegenseite zu vermeiden. Daneben geht es indirekt darum, den Richtern die eigene Sichtweise von außen zu vermitteln. Auch diese sind von der öffentlichen Meinung von Familie, Freunden und ihren Vereinen nicht abgekoppelt. Spricht man dort positiv über den Angeklagten, so hat das unter Umständen Auswirkungen auf das Urteil ...Zum vollständigen Artikel


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