Der Hund im Büro – und vor Gericht

von Maria Susanna Schumacher

Es kommt eher selten vor, dass das persönliche Erscheinen von Tieren gerichtlich angeordnet wird. Im Fall um den verweigerten Zutritt einer Arbeitnehmerin „zu ihrem Arbeitsplatz in den Büroräumlichkeiten der Beklagten zusammen mit ihrem Hund mit der Chipnummer ..“ machte das Arbeitsgericht Düsseldorf im vergangenen Jahr eine Ausnahme und ordnete das persönliche Erscheinen des dreibeinigen Huskymischlings „Kaya“ an.

Gestern nun ging der Prozess in die zweite Runde – diesmal ohne „Kaya“ und mit einer weiteren Niederlage der Klägerin: Das Landesarbeitsgericht (LAG) Düsseldorf wies die Berufung der Klägerin zurück. Das „Hundeverbot“ sei sachlich gerechtfertigt, weil

„es dem Arbeitgeber im Rahmen des Direktionsrechts zustehe, die Bedingungen, unter denen Arbeit zu leisten ist, festzulegen. Hierzu gehöre auch, ob und unter welchen Bedingungen ein Hund mit ins Büro gebracht werden darf ...

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