LAG Düsseldorf bestätigt Büroverbot für dreibeinigen Hund

von Markus Stoffels

Es ist an dieser Stelle (Beitrag vom 4.9.2013) schon über das schlagzeilenträchtige Schicksal des dreibeinigen Hundes namens Kaya berichtet worden.

Foto von Kaya

Zu Erinnerung: Die Angestellte einer Werbeagentur streitet mit ihrem Arbeitgeber darüber, ob sie ihren Hund nach wie vor mit zur Arbeit nehmen darf. Nachdem die Klägerin den dreibeinigen Hund, den sie von der Tierhilfe aus Russland habe, über drei Jahre mit ins Büro nehmen durfte, wurde ihr dies von ihrem Arbeitgeber untersagt. Die Hündin sei nach Angaben des Arbeitgebers zutiefst traumatisiert und zeige ein gefährliches soziales und territoriales Verhalten. [Zur Klarstellung: Es handelt sich nicht etwa um Putins Hund, den er gelegentlich auch der Bundeskanzlerin vorstellte!]. Der Hund knurre Kollegen der Klägerin an, welche sich deshalb nicht mehr in deren Büro trauten. Darüber hinaus gehe von der Hündin eine Geruchsbelästigung aus. Die Klägerin beruft sich auf den Grundsatz der Gleichbehandlung, da auch andere Mitarbeiter ihre Hunde mitbringen dürfen und das Tier keine Bedrohung für andere darstelle. Das LAG Düsseldorf (9 Sa 1207/13, Urteil vom 24.03.2014) hat die Klage wie schon zuvor das Arbeitsgericht abgewiesen ...

Zum vollständigen Artikel


Cookies helfen bei der Bereitstellung unserer Dienste. Durch die Nutzung erklären Sie sich mit der Cookie-Setzung einverstanden. Mehr OK