Schadet eine Krankschreibung bei der Mietwagenkostenerstattung?

Das Landgericht Köln hat mit Urteil vom 8. Oktober 2013 entschieden (Az.: 11 S 43/13), dass ein bei einem Unfall verletzter Geschädigter, der dazu in der Lage ist, ein Fahrzeug zu führen, ihm der Kfz-Haftpflichtversicherer des Schadenverursachers auch dann die Kosten für einen Mietwagen erstatten, wenn er krankgeschrieben wurde.

Mit seinem Personenkraftwagen war der Kläger unverschuldet in einen schweren Unfall verwickelt worden. Dabei erlitt sein Fahrzeug einen Totalschaden. Er selbst klagte über Beschwerden im Halswirbel- und Lendenwirbelbereich, Bewegungs-Einschränkungen, Verspannungen und Schwindelanfälle. Der Kläger wurde daher von seinem Arzt für einige Zeit krankgeschrieben.

Dennoch wollte er nicht auf das Autofahren verzichten. Er beschaffte sich daher einen Mietwagen. Dessen Kosten machte er zusammen mit dem übrigen, bei dem Unfall erlittenen Schaden gegenüber dem Kraftfahrzeug-Haftpflichtversicherer des Unfallverursachers geltend. Der Versicherer war jedoch nicht dazu bereit, die Mietwagenkosten zu übernehmen. Denn schließlich sei der Kläger krankgeschrieben gewesen ...

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