Unverträglichkeit der ABC-Schutzausrüstung führt nicht zur Dienstunfähigkeit eines Stabsarztes der Bundeswehr

Mit Urteil vom 21.02.2014 (Az. 10 A 10926/13) hat das OVG Koblenz entschieden, dass die allergische Reaktion eines Stabsarztes der Bundeswehr auf die ABC-Schutzausrüstung nicht zu dessen Dienstunfähigkeit führe. Er könne sich im Verteidigungsfalle von der Pflicht, eine ABC-Schutzausrüstung tragen zu müssen, befreien lassen. Ihm sei als Stabsarzt eine Verwendung im administrativen Bereich zuzumuten. Der Kläger, der als Soldat auf Zeit als Stabsarzt bei der Bundeswehr tätig ist, wollte aufgrund einer Allergie, die zur Unverträglichkeit der ABC-Schutzausrüstung führte, vorzeitig wegen Dienstunfähigkeit aus dem Dienst entlassen werden. Die Bundeswehr lehnte dies jedoch ab, weil der Kläger im administrativen Bereich Verwendung finde. Mit seinen Klagen vor dem Verwaltungsgericht Koblenz als auch vor dem OVG hatte der Kläger Erfolg. Denn bei ihm würde eine Dienstunfähigkeit vorliegen, weil er im Verteidigungsfalle keine ABC-Schutzausrüstung tragen könne ...Zum vollständigen Artikel

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