Häusliches Arbeitszimmer: Einbindung in die Wohnsphäre

Die Einbindung des Raumes in die häusliche Sphäre entscheidet darüber, ob ein außerhäusliches oder ein häusliches Arbeitszimmer vorliegt. Handelt es sich um ein außerhäusliches Arbeitszimmer, können die Aufwendungen dafür unbegrenzt abgezogen werden. Bei einem häuslichen Arbeitszimmer hingegen, betreffen die weiteren Prüfschritte den Mittelpunkt der Tätigkeit und den anderen Arbeitsplatz. In einem jüngeren NZB-Beschluss hat der BFH (30.1.14, VI B 125/13) prägnant zusammengefasst, wie mit dem Tatbestandsmerkmal der Einbindung umzugehen ist. Das Arbeitszimmer ist in die häusliche Sphäre eingebunden, wenn die betrieblich oder beruflich genutzten Räume zur Wohnung oder zum Wohnhaus des Steuerpflichtigen gehören. Ein Arbeitszimmer, das sich in einem selbstgenutzten Einfamilienhaus befindet, ist danach erst einmal grundsätzlich ein häusliches Arbeitszimmer i.S. des § 4 Abs. 5 S. 1 Nr. 6b EStG. Eine unmittelbare Verbindung zur Wohnung ist nicht erforderlich. Auch Mansardenzimmer oder Kellerräume im selben Haus stehen als Zubehörräume zu der Wohnung noch in einer räumlichen Verbindung, die sie als häusliches Arbeitszimmer einordnen lässt ...Zum vollständigen Artikel


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