Bundesregierung legt Daten zur Abregelung von regenerativen Stromerzeugungsanlagen vor

(LEXEGESE) - Wie sich aus der Antwort der Bundesregierung vom 13. März 2014 auf eine sog. Kleine Anfrage der Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen ergibt (BT-Drs. 18/798), hat sich in den Jahren 2009 bis 2012 die Summe der Ausfallarbeit durch Einspeisemanagementmaßnahmen von 74 GWh auf 385 GWh pro Jahr erhöht. Allerdings handele es sich nicht um eine lineare Entwicklung. Der starke Anstieg von 2010 auf 2011 beruhe auch auf einem „statistischen Effekt“. Von 2011 auf 2012 sei die Ausfallarbeit um 36 GWh gesunken. Bezogen auf die gesamte Nettostromerzeugungsmenge aus EEG-Anlagen belaufe sich der Anteil der durch Einspeisemanagementmaßnahmen entstandenen Ausfallarbeit im Jahr 2012 auf 0,33 Prozent. Die durch Einspeisemanagementmaßnahmen verursachten Entschädigungszahlungen sind zwischen den Jahren 2009 und 2012 ebenfalls gestiegen. Der Betreiber der abgeregelten Anlage hat Anspruch auf eine Entschädigung der entstandenen Ausfallarbeit und -wärme. Im Jahr 2012 wurden insgesamt 33,1 Mio. Euro Entschädigungszahlungen von Netzbetreibern an Anlagenbetreiber gezahlt. Das sind ungefähr 0,19 Prozent der EEG-Differenzkosten für das Jahr 2012. Betroffen waren im Jahr 2012 insgesamt 17 Verteilernetzbetreiber, die vor allem im nördlichen Bundesgebiet angesiedelt sind ...Zum vollständigen Artikel


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