Tennisellenbogen geht nicht auf Arbeit mit Computermaus zurück

Erkranken Büroangestellte an einem sogenannten Tennisellenbogen oder Tennisarm, ist die Arbeit mit der Computermaus dafür nicht verantwortlich. Von einer Berufskrankheit ist daher nicht auszugehen, entschied das Hessische Landessozialgericht (LSG) in Darmstadt in einem am Mittwoch, 12.03.2014, bekanntgegebenen Urteil (AZ: L 3 U 28/10).

Geklagt hatte ein 51-jähriger Mann, der eine Bürotätigkeit in der Versicherungsbranche ausübte. Mehr als drei Viertel seiner täglichen Arbeitszeit musste er am Computer komplexe Datenlisten bearbeiten und wegen kleiner Monitore ständig mit der Maus hoch- und runterscrollen.

Seit Frühjahr 2006 leidet er unter Schmerzen am rechten Arm, insbesondere am Ellenbogen, am Unterarm und am Handgelenk, die er auf seine Arbeit mit der Computer-Maus zurückführte. Ein Orthopäde stellte eine Epicondylitis, einen sogenannten Tennisellenbogen oder Tennisarm fest ...

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