Rezension Zivilrecht: Das erbrechtliche Mandat

Kersch / Krug / Spanke (Hrsg.), Das erbrechtliche Mandat, 5. Auflage, Zerb 2014 Von RAin Angela Voß, Helmstedt Das Werk ist im Jahr 2014 in der 5. Auflage erschienen. Es soll – wie schon der Name sagt – einen Einstieg in das erbrechtliche Mandat geben. Nach dem Vorwort soll es „die vielgestaltigen Herausforderungen, die sich dem Anwalt, gerade auch dem Fachanwalt für Erbrecht, sowohl vor als auch nach dem Erbfall stellen, in übersichtlicher Weise aufnehmen und die praktische Tätigkeit unterstützen“. Genau dies leistet das Werk. Gerade für mich als junge (erst seit gut zwei Monaten tätige) Rechtsanwältin mit dem Ziel in drei Jahren Fachanwältin für Erbrecht zu sein, stellt es durch den Aufbau und die strukturierte Art einen guten Begleiter dar. Das Werk ist mit seinen 1709 Seiten umfassend, aber dennoch klar. Es ist in sieben Überschriften untergliedert. Teil 1: Annahme, Durchführung und Beendigung des erbrechtlichen Mandats, Teil 2: Das erbrechtliche Mandant vor der Erbfall, Teil 3: Das erbrechtliche Mandant nach dem Erbfall, Teil 4: Die Berichtigung öffentlicher Register, Teil 5: Die gerichtliche Durchsetzung der Ansprüche des Mandanten, Teil 6: Fälle mit Auslandsberührung und Teil 7: Das Bestattungsrecht. Sodann findet eine Grobgliederung in einzelne Paragraphen statt. Durch das gut strukturierte Inhaltsverzeichnis findet man schnell und sicher die richtige Stelle. Die in den einzelnen Abschnitten eingearbeiteten Formulierungsbeispiele sind sehr von Vorteil. Oftmals ist es ja so, dass man in einem Werk etwas liest, es verstanden hat und sich nunmehr quält es in verständliche Worte zu fassen. Hier helfen einem die Formulierungsbeispiele enorm. In den einzelnen Absätzen selbst sind wenige Hervorhebungen durch Fettdruck erfolgt; wobei man dennoch durch die Vielzahl von Unterüberschriften schnell die richtige Stelle findet ...Zum vollständigen Artikel


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