OLG Köln lässt Familienvater trotz ausführlichen Bestreitens mangels Glaubhaftigkeit wegen Filesharing haften

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Dies gelang dem Anschlussinhaber nach Ansicht des OLG Köln nicht. Vielmehr war der Senat nach einer umfassenden Beweiswürdigung davon überzeugt, dass der Familienvater über die von seinem Internetanschluss vorgenommenen Rechtsverletzungen zumindest wusste und er den von ihm als rechtsverletzend erkannten Handlungserfolg trotz Abwendungsmöglichkeit nicht verhindert, sondern billigend in Kauf genommen hat, so dass er für die Rechtsverletzungen wenigstens als Mittäter oder Gehilfe durch Unterlassen mitverantwortlich ist.

Zu dieser Erkenntnis kam das Oberlandesgericht auf Grund der Aussagen der Familienmitglieder. Der gewonnene Eindruck eines engen Zusammenhalts und Vertrauensverhältnisses innerhalb der Familie ließ es aus Sicht des Senats naheliegend erscheinen, dass die entsprechende rechtsverletzende Nutzung des Internetanschlusses durch Familienmitglieder mit Kenntnis des Beklagten und im Einvernehmen mit ihm erfolgte ...

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