Zigarette anzünden während Autobahnfahrt ist grob fahrlässig

Zündet sich ein Autofahrer eine Zigarette an und verursacht daraufhin einen Unfall, kann er wegen grober Fahrlässigkeit seinen Versicherungsschutz verlieren. So hat das Oberlandesgericht Frankfurt am Main entschieden (Az. 23 U 108/94). Der Fahrer eines Pkws war mit 130 km/h auf der Autobahn unterwegs und versuchte, sich eine Zigarette anzuzünden. Dabei kam er von der Fahrbahn ab und streifte eine Leitplanke. Den Blechschaden wollte der Raucher von seiner Vollkaskoversicherung reguliert haben. Die aber weigerte sich, dafür aufzukommen – er hätte den Unfall grob fahrlässig verursacht. Das Oberlandesgericht Frankfurt am Main teilte diese Auffassung und wies die Klage des Versicherungsnehmers ab ...Zum vollständigen Artikel


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