Technik aktuell: Von der Forschung in den Markt - Konzepte und Anwendungsfelder für Energiespeicher

(DLR) - Ob für den weiteren Ausbau der erneuerbaren Energien, den Einstieg in eine nachhaltige Mobilität oder für die effiziente Nutzung von Strom und Wärme – die Bedeutung von Energiespeichern wird in Zukunft deutlich steigen. Beim Energiespeichersymposium des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) haben sich am 12. März 2014 in Stuttgart mehr als 150 Vertreter aus Wissenschaft und Industrie zu Speicherkonzepten und Anwendungsszenarien ausgetauscht. Individuelle Speicherlösungen gefragt "Um unsere Energieversorgung nachhaltiger zu gestalten, entwickelt und erprobt die Energieforschung die dafür notwenigen Technologien. Gleichzeitig gilt es aber auch, die wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Zusammenhänge im Blick zu behalten. Diesen umfassenden Ansatz setzt das Energiespeichersymposium mittlerweile schon zum dritten Mal erfolgreich um", fasste Helmfried Meinel, Ministerialdirektor im baden-württembergischen Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft zusammen. (DLR) - Welche Speichertechnologie zum Einsatz kommt, hängt stark vom jeweiligen Anwendungsfall ab – also von der Frage wo, für welchen Zeitraum und mit welcher Kapazität Energie eingespeichert werden soll. "Die Herausforderung im Bereich der Speichertechnik besteht darin, für jeden individuellen Anwendungsfall technische Systemlösungen zu entwickeln, die ökologisch und ökonomisch sinnvoll sind. Deshalb forscht das DLR an besonders effizienten Konzepten und Materialien für Strom-, Wärme und Brennstoffspeicher, wie zum Beispiel Lithium-Batterien, Wasserstoffelektrolyse und Solar Fuels", erläuterte Prof. Ulrich Wagner, DLR-Vorstand für Energie und Verkehr. Energie flexibel speichern durch Umwandlung Eine Möglichkeit, das schwankende Stromangebot aus erneuerbaren Ressourcen zu regeln und in das Versorgungsnetz zu integrieren, ist die Umwandlung von Strom in besser speicherbare Energieformen – in der Fachwelt mit dem Begriff "Power-to-X" umschrieben ...Zum vollständigen Artikel


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