Bei Wasser und Brot – der eigentliche Skandal hinter “dem” Prozess und den Türen des Justizpalastes in München

Ich wollte ja eigentlich zu diesem hysterischen Hype um “den” Prozess nichts schreiben.

Regelmässige Hereinblinzler wissen, warum. Die anderen finden es, wenn sie den Namen eines Wurschtfabrikanten und Fussballpräsidenten in der Suchmaske des Blogs eingeben.

Daran hat sich nichts geändert, im Gegenteil.

Denn wenn es inzwischen schon journalistisch (vermeintlich) interessant oder naheliegend ist, die dabei zu klärenden strafrechtlichen Vorwürfe und Taten in den Kontext zu rücken, dass diese andernorts, zu anderen Zeiten mit dem Häuten (sic!!) des Delinquenten bestraft worden wären, nachdem dem Betreffendem ohnehin bereits seit Bekanntwerden seiner Selbstanzeige medial und öffentlich schier die Haut abgezogen wurde, die dann zu Markte getragen werden kann, um Quote und Auflage zu machen, widerstrebt es mir persönlich mit jeder Faser, mich einzureihen in jene, die damit ihre Clickrate und Tweets aufmerksamkeitssteigernd höhertreiben. Wenige mediale Beiträge darunter, die noch halbwegs den Fokus der rechtlich relevanten und entscheidenden darstellen, gehen in der Masse derzeit unter und interessieren nur einen kleinen Prozentsatz der Öffentlichkeit, bei der pro oder contra Antipathien und Sympathien nicht wenig dazu beitragen, welche Strafe sie für angemessen ansehen. Oder wie sie hinterzogene Steuermillionen besser angelegt hätten sehen wollen, die sie verteilen, als gehörten sie ihnen höchstpersönlich. Nicht wenige darunter, die selbst wenig an steuerpflichtigem Einkommen erarbeiten, das sie selbst in die steuerliche Solidargemeinschaft abgeben. Aus der sie aber gern nehmen. Während sie mit Steinen werfen, rund um die Uhr online, ………..weil man ja Zeit hat. Machen Sie sich mal Gedanken, wer und wo und wieviele erstaunlich viel Zeit haben, minütlich zu zwitschern, posten, liken und Häme und Humor (oder was sie darunter verstehen, in Bild und Texten) an die Pinnwände der medialen Pranger zu heften ...

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