Stinkbomben-Alarm

Der Richter hatte die Verhandlung am Koblenzer Landgericht heute morgen noch gar nicht eröffnet, da war klar: Auch diesmal wird es ein kurzer Tag. Für alle Beteiligten. Ein Unbekannter hatte kurz vor Beginn der Sitzung eine Stinkbombe geworfen. Das passierte nun schon das dritte Mal in diesem Prozess.

Solche Kindereien kommen vor. Normalerweise könnte ein Gericht in einen anderen Saal umziehen und die Potzkolonne ein paar Stunden rödeln lassen. Nicht so in diesem Prozess. Es gibt nur einen Saal am ganzen Gericht, der die Angeklagten, ihre Verteidiger, Staatsanwälte und Richter fasst. Das sind gut und gerne 70 Personen. Die sitzen schon in dem jetzigen Saal eher beengt. In normale Verhandlungsräume kann man sie schlicht und einfach nicht pferchen.

So fällt auch dieser Verhandlungstag ins Wasser ...

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