Patente made in Germany im Jahr 2013 gefragter denn je – das Deutsche Patent- und Markenamt erteilt 22,1 Prozent mehr Patente

Die Zahl der Patente in Deutschland steigt sprunghaft. Im vergangenen Jahr erteilte das Deutsche Patent- und Markenamt (DPMA) 22,1 Prozent mehr Patente; die Patentanmeldungen nahmen um 2,9 Prozent zu. Das geht aus der Jahresbilanz 2013 hervor, die heute die Präsidentin des DPMA, Cornelia Rudloff-Schäffer, vorgestellt hat. “Deutschland kann auf seine Erfinder sehr stolz sein. Wir sind bei Innovationen weiter an der Spitze. Unsere Ingenieure und Naturwissenschaftler sichern Deutschlands Zukunft in der globalen Wirtschaft”, sagte Rudloff-Schäffer in München. Die Präsidentin hob hervor, dass Patente made in Germany gefragter denn je seien. “Wir im DPMA sind im Wettbewerb mit anderen nationalen und internationalen Patentämtern weit vorne”, sagte Rudloff-Schäffer.

Mit der vollelektronischen Aktenbearbeitung bei Patenten und Gebrauchsmustern zähle das DPMA in Deutschland und in der Welt zu den modernsten Institutionen beim Schutz des geistigen Eigentums. “E-Government, anderswo noch eine Vision, ist bei uns Realität und das höchst erfolgreich”, erläuterte Rudloff-Schäffer. Das DPMA schütze nicht nur Innovationen, sondern lebe sie auch selbst. “Die Patentrechtsnovelle war ein richtiger Schritt. Sie ist das Fundament für Verbesserungen für unsere Kunden. Auch die Online-Anmeldung für Marken und Designs ohne Signatur hat sich als entscheidende Weichenstellung erwiesen: Hier ist ein dynamischer Wandel zu verzeichnen”, sagte Rudloff-Schäffer.

Die Jahresbilanz 2013 des Deutschen Patent- und Markenamts (DPMA) im Einzelnen:

Patente Im Jahr 2013 wurden 33 088 Patentprüfungsverfahren abgeschlossen (+12,6 Prozent). In 14 083 Verfahren (42,6 Prozent) wurden Patente erteilt; das sind 22,1 Prozent mehr als 2012. 8 107 Patentanmeldungen (24,5 Prozent) wurden nach der Prüfung zurückgewiesen; die restlichen Prüfungsverfahren (10 898) wurden wegen Zurücknahme durch den Anmelder oder mangels Gebührenzahlung beendet ...

Zum vollständigen Artikel


Cookies helfen bei der Bereitstellung unserer Dienste. Durch die Nutzung erklären Sie sich mit der Cookie-Setzung einverstanden. Mehr OK