Bundestag und Bundesrat beschließen das Ende der „Cash-GmbHs“

Rechtsanwalt Claas Thien, Fachanwalt für Erbrecht

Durch das Amtshilferichtlinie-Umsetzungsgesetz, welches am 07.06.2013 beschlossen wurde, sollen zukünftig Testamentsgestaltungen zur Steuervermeidung weiter eingeschränkt und somit ein weiteres Steuerschlupfloch geschlossen werden.

Bislang war es möglich, umfangreiche private Geldvermögen als Betriebsvermögen zu deklarieren, um in den Genuss der Steuerbegünstigungen gemäß §§ 13a, 13 b Erbschaftsteuergesetz (ErbStG) zu gelangen. Die Steuerbefreiung betrug damit 85 %; u. U. war die Übertragung auch völlig steuerfrei. Hierzu war –stark vereinfacht dargestellt- die Gründung einer (leeren) Verwaltungs-GmbH und die Einzahlung entsprechenden Barvermögens nötig. Die Neuregelung des § 13 b Abs. 2 Satz Nr. 4a ErbStG sieht vor, dass der nach Abzug des gemeinen Werts der Schulden verbleibende Bestand an Zahlungsmitteln, Geschäftsguthaben, Geldforderungen und anderen Forderungen sog ...

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