Gewalt gegen Tiere (1)

Am 12. März 2014 hielt Jan Philipp Reemtsma an der Universität Hamburg einen Vortrag über die Problematik der “Gewalt gegen Tiere”. Fragen, die auch KriminologInnen interessieren können: Gibt es das überhaupt? Was ist davon zu halten? Warum ist das nicht strafbar?

In einem bis zu Ovid und Pythagoras zurückgehenden Beitrag kam Reemtsma zu dem Schluss, dass es schon immer die Utopie eines menschlichen Lebens ohne Gewalt gegen Tiere gegeben habe.

Die Frage, ob Tiere – ähnlich wie Kinder – trotz ihrer Unfähigkeit, diese wahrzunehmen und zu artikulieren, eigene Recht hätten (oder ob man sie ihnen zuerkennen sollte, so wie man sie Kindern zuerkannt habe), sei aber nicht so leicht zu entscheiden.

Bei Kindern handelt es sich um Wesen, die man irgendwie kennt: man ist selbst Kind gewesen und hat vielleicht Kinder und hat jedenfalls eine gewisse Vorstellung davon, was Kinder als Interessen und Gefühle hätten ...

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