Der Franzl kann´s immer noch: “Die Angreifer haben im Fall Hoeneß ihr Pulver verschossen”

Beckenbauer, Foto: © Ralf Roletschek – Fahrradtechnik und Fotografie

Es ist zum Mäusemelken: Seit am Montag der Prozeß gegen Uli Hoeneß vor dem Münchener Landgericht begonnen hat, zermartern wir Strafjuristen und manche, die das zumindest gerne sein möchten, in TV-Sendungen, Zeitungs- und Blogbeiträgen unsere Hirne und versuchen, die Strategie der Verteidigungsriege des Bayern-Bosses zu verstehen. Warum in aller Welt sind die so spät damit herausgekommen, dass der zeitweise verzockte Uli nicht nur – wie es in der Anklage steht – 3,5 Millionen Euro an der Steuer vorbeigeschoben hat, sondern noch weitere 15 Millionen? Und wieso haben die sich auch da noch verrechnet, obwohl die ehrenwerte Vontobel-Bank doch schon im Januar 2013 die Kontounterlagen zur Verfügung gestellt hat und mehr als ein Jahr Zeit bestand, mal richtig zu kalkulieren? Die Steuerfahnderin, die gestern vor Gericht ausgesagt hat, hatte nur 2 Wochen Zeit und hat trotzdem noch weitere 9 Millionen gefunden, insgesamt seien es bei vorsichtiger Schätzung mindestens 27,5 Millionen Euro gewesen. Das wiederum soll der Kollege Feigen als Hauptverteidiger am heutigen Verhandlungstag unstreitig gestellt haben, wird in den Medien berichtet. Da scheint jemand innerhalb von 2 Tagen deutlich klüger geworden zu sein ...

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